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Jahrestagungen

Jahrestagung 2016 in Köln

Die vom 18.-19. März 2016 in Köln stattfindende Tagung widmet sich dem Thema "Lebenswelt und Musikkulturen" und wird in Kooperation mit dem Institut für Europäische Musikethnologie der Universität zu Köln realisiert.

Jahrestagung 2015 in Frankfurt am Main

Die vom 20. - 21. Februar 2015 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main stattfindende Tagung der Gesellschaft für Musikpädagogik (GMP) nimmt das Thema "Lehrer als Künstler" in den Fokus.

Jahrestagung 2014 in Trossingen

Die vom 21.-23. Februar 2014 an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen stattfindende Tagung der Gesellschaft für Musikpädagogik (GMP) setzt sich diesmal mit dem Thema "Konzertpädagogik" auseinander. Der Vielfalt gerecht zu werden, konzertpädagogische Projekte in ihren pädagogischen und ästhetischen Dimensionen zu entfalten und ihre musikkulturellen Perspektiven zu erörtern ist das Anliegen der Trossinger Tagung.

Pressestimmen:

» "Miteilungsblatt-Trossingen"(1)
» "Mitteilungsblatt-Trossingen"(2)
» "Pressespiegel-Concerto-Recitativo"
» "Pressespiegle-GMP-Tagung"
» "Tagungsbericht-GMP-Tagung"

Jahrestagung 2013 in Siegen

Die am 01. März an der Universität Siegen stattfindende Tagung widmet sich dem Thema "Aktuelle musikpädagogische Herausforderungen und Perspektiven".

Kolloquium 2012 an der EFH in Bochum

Kolloquium 2012 an der EFH in Bochum

Das am 2. März stattfindende Kolloquium an der EFH in Bochum widmet sich - anschließend an die Tagung 2011 - nochmals dem Thema "Inklusion als künstlerische und musikpädagogische Herausforderung.

Jahrestagung 2011 in Bochum

Die Bundestagung 2011 findet am 4. März an der "Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe" in Bochum statt.

Die Tagung stellt den Schwerpunkt "Soziale Inklusion als künstlerische und musikpädagogische Herausforderung" in ihren Fokus. Das genaue Tagungsprogramm steht Ihnen demnächst an dieser Stelle als pdf-download zur Verfügung.

Jahrestagung 2010 in Rostock

Vom 5.-6. März 2010 widmet sich die GMP im » Rostocker Musikgymnasium dem Thema "Singen und Lernen - Annäherungen an die Perspektive des Schülers".

Bundeskongress 2008 in Schwerte

Das Projekt "Jedem Kind ein Instrument" steht im Fokus der aktuellen musikpädagogischen und kulturpolitischen Diskussion.

Allen Grundschulkindern die Möglichkeit zu geben, ein Musikinstrument zu erlernen und in einem Instrumentalensemble mitzuspielen – das ist die Vision, die sich mit dem programmatischen Titel „Jedem Kind ein Instrument“ verbindet. Diese Vision wird im Ruhrgebiet, aber auch an zahlreichen anderen Stellen des Landes, in den verschiedensten Ausprägungen immer mehr zur Realität. Für die beteiligten Lehrkräfte der Musikschulen und der Grundschulen bedeutet „JeKi“ eine enorme Herausforderung, die ohne Phantasie, Kreativität und Flexibilität kaum zu bewältigen sein wird. In Kooperation der Gesellschaft für Musikpädagogik (GMP) mit der Stiftung Jedem Kind ein Instrument (Ruhrgebiet; www.jedemkind.de) wird vom 14. - 16. November 2008 in der Rohrmeisterei in Schwerte eine dreitätige Fachtagung durchgeführt, zu der wir hiermit herzlich einladen. Unter dem Tagungsthema

„Jedem Kind (s)ein Instrument. – Die Musikschule in der Grundschule“

werden zahlreiche Vorträge, Podiumsdiskussionen, Workshops und Foren angeboten, an denen sich namhafte Vertreter des Faches sowie politische Entscheidungsträger beteiligen werden. Dabei werden Modelle für die Praxis vorgestellt, zentrale musikpädagogische Kompetenzen erweitert und bildungspolitische Dimensionen des Programms reflektiert. Musikalische Beiträge aus dem Umfeld des laufenden Programms „JeKi“ runden das Programm stilvoll ab.

Plädoyer für Erhalt des Ausbildungsganges

"Wider den Universaldilettantismus! Ein Plädoyer für mehr Fachlichkeit in der Vorschulpädagogik"

Unter dem Titel "Wider den Universaldilettantismus! Ein Plädoyer für mehr Fachlichkeit in der Vorschulpädagogik" schrieb unser Bundesvorsitzender Dr. Thomas Greuel einen offenen Brief, in welchem er sich gegen die Auflösung des Ausbildungsganges "Facherzieher für Musik" in Mecklenburg-Vorpommern ausspricht.

Es ist eines der besten Modelle, die in der Musikpädagogik jemals in Deutschland entwickelt worden sind: die Facherzieherausbildung für Musik – eine berufsbegleitende Zusatzausbildung für Erzieherinnen und Erzieher, die vorrangig auf die musikalische Bildungsarbeit im Vorschulbereich zugeschnitten ist. Eigentlich könnte man jubeln: Endlich einmal eine Maßnahme, die nicht auf die Verlängerung von Betreuungszeiten ausgerichtet ist, sondern auf die Verbesserung der Qualität vorschulischer Pädagogik! Doch zum Jubeln besteht kein Anlass: Ausgerechnet diese Qualifizierungsmaßnahme soll nun abgeschafft werden. Die Gründe dafür sind unklar.

Nur in Mecklenburg-Vorpommern wird bislang diese intelligente und erfolgreiche Zusatzqualifikation angeboten. Leider, muss man hinzufügen, denn in allen anderen Bundesländern verharrt die Erzieherausbildung mehr oder weniger in einem Universaldilettantismus, der von allen Erziehern alles verlangt, nur keine fachliche und fachdidaktische Professionalität in den einzelnen Lernbereichen.

Den gesamten Text finden Sie hier als » pdf-download.

Jahrestagung 2007 in Kassel

 Der Berichtsband zur Tagung "Musik erfinden - Beiträge zur Unterrichtsforschung" (Stadthalle Kassel, 28.-29. September 2007) erscheint im Sommer 2008.

„Musik erfinden“

GMP-Tagung am 28. und 29. September 2007 in Kassel

Von Florian Gatz

Vom 28. - 29. September 2007 fand die Jahrestagung der GMP statt, die diesmal unter einem Dach mit der Tagung des Arbeitskreises für Schulmusik (AfS) abgehalten wurde.  Prof. Dr. Frauke Heß (Universität Kassel), bisherige Vorsitzende der GMP,  eröffnete die Tagung mit einer kurzen Einleitung zum Tagungsthema. „Musik erfinden“ sei „nicht beliebig“ sondern „auf Ästhetik zielend“. An einem eigenen Projekt mit Grundschülern zeigte sie, dass Musikerfinden nicht zwangsläufig außermusikalischer oder programmatischer Impulse bedürfe. Gerade das musikimmanente, also das strukturelle und klanglich orientierte Denken könne durch erfindende Tätigkeiten gefördert werden.

Im Anschluss daran hatten die Teilnehmer die Wahl, einer Podiumsdiskussion zu dem Thema „Musikunterricht zwischen Standardisierung und Individualisierung“ zu folgen oder ein Gesprächsforum zur „Musikalischen Bildung im Vorschulalter“ zu besuchen. Teilnehmer der von Prof. Dr. Andreas Lehmann-Wermser (Universität Bremen) moderierten Podiumsdiskussion waren Dr. Thomas Greuel (Universität zu Köln), Dr. Eva Hirtler (Lessing-Gymnasium Karlsruhe), Prof. Dr. Werner Jank (Musikhochschule Mannheim), Prof. em. Dr. Hermann J. Kaiser (Universität Hamburg) und Helmut Weckesser (Freie Waldorfschule Kassel). Konsensfähiges Ergebnis der ansonsten kontroversen Diskussion war, dass die zentralen Begriffe  „Individualisierung“ und „Standardisierung“ kaum sinnvoll als Gegenpole auf einer Ebene gedacht werden können. Das zeitgleich stattfindende Gesprächsforum wurde von Dr. Jan-Peter Koch (Rostock) und Dr. Wolfgang Kurth (Schwerin) geleitet. Dabei wurden u.a. Informationen und Erfahrungen von Lehrenden und Absolventen der leider nur in Mecklenburg-Vorpommern angebotenen Zusatzqualifikation zum „Facherzieher für Musik“ ausgetauscht, die von der GMP seit Jahren befürwortet und unterstützt wird. Man fragt sich, warum diese Weiterbildungsmaßnahme nicht schon längst von den anderen Bundesländern zum Vorbild genommen worden ist. 

Der erste Fachvortrag der Tagung wurde von dem Kunstpädagogen Prof. Dr. Georg Peez (Universität Duisburg-Essen) übernommen und trug den Titel „Zur Bedeutung des ‚Erfindens’ in gegenwärtigen Konzeptionen der Kunstpädagogik“. Darin gewährte er bewusst „holzschnittartige“ Einblicke in  verschiedene Strömungen der Nachbardisziplin („Bildorientierung“, „Kunstorientierung“, „Subjektorientierung“), die jeweils in kurzen, von Prof. Dr. Heß moderierten Teilnehmerdiskussionen aus musikpädagogischer Perspektive reflektiert wurden.   Besonderes Interesse, gerade auch bei Teilnehmern des AfS-Kongresses, fanden auch die „News 1“, mit denen die Veranstaltungsfolge des ersten Tages beendet wurde. Dr. Thomas Greuel stellte den Teilnehmern das nordrhein-westfälische Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ vor, erläuterte dessen Grundkonzeption sowie historische, bildungspolitische und finanzielle Hintergründe. Kritisch beleuchtete er auch einzelne Problembereiche, die zum Teil erst während des Projektverlaufs konzeptionell geklärt werden müssen (Raumprobleme, Kompetenzprobleme u.a.) und forderte mit Nachdruck die Einbeziehung der Förderschulen in das Programm. 

Im Zentrum der anschließenden Mitgliederversammlung stand die Neuwahl des GMP-Vorstands. Neuer Vorsitzender ist künftig Dr. Thomas Greuel. Als Stellvertreter wurden Dr. Jan-Peter Koch (Käthe-Kollwitz-Gymnasium Rostock) und Dr. Ulrike Kranefeld (Universität Bielefeld) gewählt. Geschäftsführer bleibt Berthold Kloss (Gustav Bosse Verlag, Kassel), die Kassenführung und Mitgliederbetreuung übernimmt Elke Szczepaniak (Universität Würzburg).

Am Beginn des zweiten Tages stellten Florian Gatz (Student der Universität zu Köln) und Dr. Christian Hoerburger (Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung, München) in den „News 2“ einige musikpädagogischen Neuerscheinungen bzw. einen interessanten Schulversuch zur Stärkung des Fachs Musik an bayerischen Hauptschulen vor.  

Albert Kaul (Musikschule Marburg) erläuterte anschließend in einem durch   Videodokumentationen gestützten Vortrag zwei von ihm entwickelte und erprobte „Improvisationsspiele im Instrumentalunterricht und in der Schule“. Grundlegend dafür ist das Improvisationskonzept „Musik direkt“, dessen Leitidee darin besteht, eine von der Gruppe selbst erfundene Geschichte musikalisch zu bearbeiten, während Größe, Alter und Zusammensetzung der Gruppe dabei flexibel gehandhabt werden können.  

Mit „Kompositionsstrategien von Schülergruppen zwischen Klangexperiment und ästhetischer Reflexion“ beschäftigte sich Dr. Ulrike Kranefeld (Universität Siegen). In ihrem Beitrag „Musik erfinden - zu Bildern“ zeigte sie anhand von Beispielen aus einem größer angelegten Forschungsprojekt zum „Musizieren nach Werken bildender Kunst“, wie Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe Musik erfinden, indem sie im Gruppenprozess experimentelles Musizieren und ästhetische Reflexion miteinander verbinden. Durch die Rekonstruktion der kompositorischen Konzepte und Strategien der Schülerinnen und Schüler wurde das didaktische Potenzial solcher ästhetischen Transformationsprozesse für den Musikunterricht deutlich.

Klangexperimente waren auch das zentrale Thema von Ji-Youn Song (Universität Kassel). Sie demonstrierte mit einer Schülerin live ein von ihr selbst entwickeltes und in der Praxis erprobtes Modell zum „kreativen Gestalten mit Elementen Neuer Musik im Klavieranfangsunterricht". Dabei folgt sie der These, dass kreatives Musikerfinden und entsprechende Methoden zu großer musikalischer Fantasie und einer Öffnung gegenüber Neuer Musik führen.

Prof. Dr. Hans Schneider (Musikhochschule Freiburg) schloss mit seinem Vortrag „Musik erfinden mit Kindern und Jugendlichen" die Tagung. Schneider möchte die Chancen Neuer Musik nutzen, um Kinder zu sensibilisieren und neue Möglichkeiten des Musikmachens, wie Erfinden oder Realisierung des Erfundenen, zu eröffnen.

Die für die GMP typische Verbindung von theoretischen und praktischen Aspekten zu einer berufsspartenübergreifenden Thematik, die auf fachlichen Austausch angelegten Diskussionen, die Einbeziehung von „News“ sowie  der Blick über den Tellerrand des eigenen Faches hinaus haben  sich bei dieser insgesamt sehr gelungenen und gut organisierten Tagung in angenehmer, ruhiger Atmosphäre und mit interessanten Vorträgen, Demonstrationen sowie anregenden und intensiven Diskussionen einmal mehr bewährt.

Musikpädagogische Stimmdiagnostik

Materialien zur Stimmdiagnose in der allgemein bildenden Schule

Die 2005 von der GMP ins Leben gerufene Projektgruppe „Stimmdiagnostik“ hat ein stimmdiagnostisches Verfahren entwickelt, das schnell und unkompliziert anwendbar ist. Weitere Informationen hierzu und online verfügbare Materialien haben wir auf einer eigenen Seite in der Rubrik Verband » Projektgruppe Stimmdiagnostik zusammengestellt.

Namensänderung

Namensänderung an der Mitgliederversammlung 2005 beschlossen

Auf der Mitgliederversammlung am 18. November 2005 hat die Mitgliederversammlung eine Namensänderung beschlossen. Der Verband heißt von nun an nur noch: "Gesellschaft für Musikpädagogik e.v." (GMP).

Aktuelles

2019 "Interaktion"

Der vom 20.-22. März 2020 in Hannover stattfindenden Jahrestagung geht zunächst am 26.Oktober 2019 eine Arbeitstagung in Leipzig voraus.

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2018: "Gelingendes Leben und Musik"

Das ist das Thema unserer nächsten Jahrestagung, die am 9./10. März 2018 an der Folkwang Universität der Künste in Essen stattfinden wird. Dazu veranstalten wir im Vorfeld, am 04. März 2017, eine eintägige Arbeitstagung in Leipzig (Hochschule für Musik und Theater), auf welcher die eingereichten Exposés diskutiert werden.

Hier finden Sie das » Tagungsprogramm (und alle Formalitäten).

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